Am 02.07.2024 trafen sich die Projektpartner, um die Spezifikation von Sicherheitseigenschaften in Digitalen Zwillingen voranzutreiben, um hierdurch eine standadisierte Basis für die Anbindungen von Sicherheitsmechanismen wie der Angriffserkennung zu schaffen.
Digitale Zwillinge stellen ein digitales Abbild eines cyberphysischen Systems dar, in einer standardisierten Form auch Verwaltungsschalen bzw. Asset Administration Shell (AAS) genannt. Der bisherige Fokus der Standardisierung liegt dabei aber primär auf der Beschreibung von funktionalen Eigenschaften. Für die Implementierung von Algorithmen zur Angriffserkennung ist es aber wichtig, sicherheitstechnische Aspekte wie Kommunikationsprotokolle und -topologien, Protokolldatenquellen oder Sichtbarkeiten und Wirkbereiche von Sicherheitmaßnahmen wie Firewalls zu kennen. Da diese Informationen nicht nur für GraphWatch von Interesse sind, ist es ein Ziel des Projektes, derartige Sicherheitseigenschaften universell nutzbar in einer Verwaltungsschale abzubilden. Hierdurch wird eine Abstraktionsebene erschaffen, die auch die Implementierung anderer Sicherheitsmechanismen vereinfachen wird.

Im Rahmen des Workshops wurde ein breites Spektrum von Themen behandelt: