Am 4. und 5. Februar 2025 fand am Institute Industrial IT das erste Konsortialtreffen des GraphWatch-Konsortiums im Jahr 2025 statt. Das Treffen im CENTRUM INDUSTRIAL IT CIIT e. V. auf dem Innovation Campus Lemgo markiert den erfolgreichen Abschluss des ersten Projektmeilensteins und stellt die Weichen für die kommenden Arbeiten. Gemeinsam mit den assoziierten Partnern wurden die erzielten Ergebnisse lebhaft diskutiert und das weitere Vorgehen geplant.

Die Projektbeteiligten von GraphWatch v.l.n.r.: Robin Foster (inIT), Robin Buchta (Data|H), Robert Schulz (rt-solutions.de), Natalia Moriz (inIT), Prof. Dr. Henning Trsek (inIT), Prof. Dr. Carsten Kleiner (Data|H), Prof. Dr. Felix Heine (Data|H), Bernd Jäger (Telekom), Dr. Daniel Mahrenholz (rt-solutions.de)
#raphWatch entwickelt zukunftsweisende Lösungen zur zuverlässigen Erkennung fortschrittlicher Bedrohungen, sogenannte Advanced Persistent Threats (APT). Diese hochentwickelten Angriffsformen sind eine erhebliche Gefahr insbesondere für kritische Infrastrukturen und Produktionsanlagen.
GraphWatch nutzt eine innovative Anomalieerkennung mittels Graph Neural Networks (GNN), um eigenständig das Normalverhalten von Systemen zu lernen und Abweichungen davon zu detektieren und zu beschreiben. Die Verfahren werden für den Einsatz im Threat Hunting optimiert, um proaktiv nach Bedrohungen zu suchen.
Ein wichtiger Baustein unseres Projekts ist die Nutzung der Asset Administration Shell (AAS), einer der Technologien in der Industrie 4.0. Die AAS dient der Modellierung und Bereitstellung von sicherheitsrelevanten Informationen aus Kommunikationsnetzwerken und liefert dadurch wertvolles Kontextwissen für die Verfahren zur Anomalieerkennung. GraphWatch verfolgt dabei das Ziel.
Das Treffen war ein voller Erfolg und zeigt, was wir gemeinsam in einer starken Gemeinschaft schaffen können, um gegen die Bedrohungen von Morgen gewappnet zu sein.